Refrath Online

“Todesreim”, ein Bergischer Krimi

Dezember 13, 2013-Freizeit- Tagged: Birgit Wilhelmy, Gabriele Schenk

Eine Mischung aus Spannung, viel Gefühl und einer Prise Humor, das ist “Todesreim”, ein Bergischer Krimi. Heiligenburg heißt der fiktive Ort, an dem diese Geschichte spielt. Die reale Entsprechung findet sich in vielen der kleinen bergischen Orte wieder und die Figuren, auf die man trifft, könnten praktisch jeder sein. Vielleicht sogar der Nachbar.

Die Autorin Birgit Wilhelmy lebt in Refrath. Den Roman hat sie gemeinsam mit ihrer Schwester Gabriele Schenk geschrieben. Seit vielen Jahren sind sie begeisterte Krimileserinnen. Mit ihrem ersten selbstgeschriebenen Kriminalroman “Todesreim” verwirklichen sie sich einen langersehnten Traum. Derzeit erhältlich ist der Roman bei Amazon.

Quelle: Refrath-Online.de

Schwesternrezension

Birgit Wilhelmy & Gabriele Schenk: Todesreim - Hachenberg und Reiser ermitteln

 

Inhalt:

Nach über 40 Jahren kehrt Molly Josefine Hazelwood erstmalig wieder in ihren Geburtsort Heiligenburg zurück. Dunkle Wolken und gewaltige Unwetter ziehen über den sonst so beschaulichen Ort hinweg. Da geschieht ein erster Mord. Für die Kommissare Hachenberg und Reiser beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, als kurz darauf ein weiterer unbegreiflicher Mord passiert. Die Ereignisse überstürzen sich. Heiligenburg droht in einem Morast aus Hass, Eifersucht, Habgier und Verzweiflung zu versinken. Mit der ihr eigenen Hartnäckigkeit und Neugier, ganz unter dem besonderen Schutz ihres verstorbenen Gatten Eduard stehend, taucht Molly Hazelwood in diese spannungsgeladene und gefährliche Welt hinab.

Meine Meinung:

Die Inhaltsangabe stammt von amazon.de - ich persönlich hätte sie etwas anders formuliert. Denn das "Versprechen", dass Molly Josefine Hazelwood in diese "spannungsgeladene und gefährliche Welt abtaucht", hat sich aus meiner Sicht nicht zu 100% bewahrheitet.

Ich hätte mir aufgrund der Inhaltsangabe etwas mehr Übersinnliches gewünscht, etwas mehr intuitives Handeln und auch etwas mehr Engagement der sonst so resoluten Molly Jo. Überhaupt tauchte sie nur immer mal wieder kurz auf, was ich sehr schade finde.

Sehr gelungen fand ich u. a. den Disput zwischen Simon Hachenberg und seinem Sohn Julian. Überhaupt erfährt man sehr viel aus der Vergangenheit von Simon und Julian. Wohingegen man bei Reiser lediglich den Spitznamen "Rio" erfährt. Wie er wohl wirklich heißt?

Weiterlesen: Schwesternrezension

Tolles Erstlingswerk

Tolles Erstlingswerk, 3. Januar 2014

Von 

Laura

Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)

Rezension bezieht sich auf: Todesreim: Hachenberg und Reiser ermitteln (Taschenbuch)

"Todesreim" ist ein spannender Erstlingsroman, der auf viele weitere von den beiden Autorinnen hoffen lässt!Die Charaktere sind ausgereift, die Dialoge natürlich und spontan, mit den erwarteten regionalen Einfärbungen.
Die Geschichte entwickelt sich umfangreich und unaufhaltsam; obwohl aus der Sicht vieler verschiedener Figuren erzählt wird, verliert man nie den roten Faden und bis zum mitreißenden Showdown auf dem Friedhof weiß man nicht, wer eigentlich hinter dem ganzen Unheil steckt, das über den kleinen Ort gekommen ist.Die enthaltenen Illustrationen ließen mich noch tiefer in die Geschichte eintauchen, wobei meine eigene Vorstellung größtenteils mit den Darstellungen übereinstimmten, so gut waren die Figuren zuvor beschrieben worden!
Auch das Cover, obwohl vom Stil her etwas anders als die Illustrationen, passt hervorragend zum Krimi und lässt den interessierten Leser schon beim ersten Blick erahnen, um welch düsteren Vorkommnisse es sich handeln wird.Kleiner Wehmutstropfen: einige kleine Rechtschreib- und Grammatikfehler sind vorhanden, was beim Lektorat durch einen Profi eigentlich nicht geschehen dürfte.
Das ändert aber nichts an dem insgesamt ausgesprochen stimmigen und gut zu lesendem Krimi.
Ich freue mich auf den nächsten!

Quelle: Amazon.de